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DIE JAHRESZEITEN 16.07.2023 - Foto: Lenz
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Karl Jenkins: STABAT MATER

Konzertplakat Stabat Mater (Bild vergrößern)
Konzertplakat Stabat Mater
um Uhr

Nach Leonard Bernsteins Chichester Psalms, Andrew Lloyd Webbers Requiem und Paul McCartneys Liverpool Oratorio nimmt sich der Mozartchor Speyer erneut eines zeitgenössischen Werkes an. Passend zur Passionszeit bringt er am 10. März 2024 um 17 Uhr das STABAT MATER von Karl Jenkins in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche zur Aufführung, zugleich als Ehrung des Komponisten zu dessen 80. Geburtstag. Bei dem Passionskonzert wird außerdem die kurze Chorkantate VOM LEIDEN CHRISTI des im 17. Jahrhundert in Freiberg und Zittau wirkenden lutherischen Kirchenmusikers Andreas Hammerschmidt zu hören sein. 

 

Hören Sie hier den ersten Satz des STABAT MATER in einer Aufnahme mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra and Chorus:

 

Die Speyerer Aufführung realisiert der Mozartchor zusammen mit der Kammerphilharmonie Mannheim und der Mezzosopranistin Başak Ceber. Die in der Türkei aufgewachsene Opernsängerin singt sowohl die klassischen als auch die orientalischen Partien des Stabat Mater. Hören und sehen Sie hier Başak Ceber mit dem Moneverdi-Chor in einer Aufnahme aus der Hamburger Elbphilharmonie.

 

Der 1944 in Wales geborene Jenkins zählt weltweit zu den produktivsten und meistaufgeführten Komponisten im Bereich Klassik-Crossover / Weltmusik. Bekannt wurde er vor allem durch sein Musikprojekt Adiemus, das Musik- und Gesangstraditionen aus den verschiedenen Erdteilen und Zeitaltern zu einer neuen und doch in sich schlüssigen harmonischen Musik vereint. Weltweite Bekanntheit hat diese Musik durch einen Werbespot von Delta-Airlines erlangt (ein Spot, der heute sicher als unzulässiges "Greenwashing" so nicht mehr gedreht werden könnte). 

 

Jenkins´ Stabat Mater wurde am 15. März 2008 unter der Leitung des Komponisten in der Kathedrale von Liverpool uraufgeführt. Es ist die zeitgenössische Adaption eines mittelalterlichen Gebetes aus dem 13. Jahrhundert. Zentraler Inhalt der in zehn Strophen gefassten lateinischen Dichtung ist die Betrachtung der Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn. Im Lauf der Musikgeschichte wurde das Stabat Mater unzählige Male vertont: von Orlando di Lasso und Palestrina über Scarlatti, Vivaldi, Haydn, Schubert, Liszt und Verdi bis Penderecki und Arvo Pärt.

 

Die Vertonung von Karl Jenkins dürfte eine der ausführlichsten sein. Ähnlich wie bei Adiemus kombiniert Jenkins dabei klassische westeuropäische Kompositionstechniken mit der Tradition anderer Kulturen, hier insbesondere Musik und Gesang des nahen und mittleren Ostens. Den lateinischen Originaltext des Stabat Mater ergänzt er mit Passagen in Arabisch, alt-Aramäisch, Hebräisch und Griechisch. Das sind praktisch alle im Umfeld des historischen Jesus gesprochenen Sprachen. Dazu kommen noch Teile in der heutigen Weltsprache Englisch. So wird das individuelle Leid Marias angesichts der Kreuzigung ihres Sohnes zum eindrücklich erfahrbaren Sinnbild für den Schmerz aller Menschen, die irgendwo auf der Welt um ihre Söhne, Töchter, Schwestern und Brüder trauern, die eines gewaltsamen Todes sterben. Gerade mit Blick auf das Land Jesu, den nahen Osten, ist das heute so erschreckend aktuell wie selten zuvor. 

Veranstaltungsort

Dreifaltigkeitskirche Speyer

Große Himmelsgasse 4, 67346 Speyer

Veranstalter

Speyer e. V.Mozartchor

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